HOPFENRANKEN
Möchten Sie schönen, gesunden Hopfen in Ihrem Garten anbauen? Dann sind Sie hier genau richtig! Dieser umfassende Anbauleitfaden führt Sie durch alles, was Sie wissen müssen, vom Pflanzen bis zur Ernte.
SCHNELLE FAKTEN
- Boden: Gut durchlässiger, lehmiger Boden mit einem pH-Wert von 6
- Höhe: 4,5-7,5 m
- Geeignet für kanadische Wachstumsbedingungen
- Befolgen Sie die Anweisungen auf der Verpackung für beste Ergebnisse
- Kontaktieren Sie T&T Seeds für persönliche Anbauberatung
PFLANZEN
Hopfen gedeiht in voller Sonne, wählen Sie daher einen Standort, der die meiste oder den ganzen Tag über Sonnenlicht erhält. Da Hopfen Kletterpflanzen sind, benötigen sie eine starke Unterstützung, wie Spaliere, hohe Stangen oder stabile Schnüre. Vermeiden Sie das Pflanzen in der Nähe von Stromleitungen, da die ausladenden Ranken problematisch werden können.
Boden: Gut durchlässiger, lehmiger Boden mit einem pH-Wert von 6,5-8,0 ist am besten. Hopfen benötigt große Mengen an Kalium, Phosphaten und Stickstoff, daher sollte der Boden mit Kompost, Mist oder Handelsdünger angereichert werden. Pflanztiefe: Legen Sie die lange Wurzel 2,5 cm tief, parallel zur Oberfläche, mit den Knospen nach oben.
Bewässerung: Pflanzen im ersten Jahr benötigen häufige, leichte Bewässerung, um die Wurzelbildung zu unterstützen. Mulchen um die Basis hilft, Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu reduzieren. Sobald die Pflanzen etabliert sind, wird eine tiefe Bewässerung (z.B. Tropfbewässerung) empfohlen.
Düngung: Düngen Sie regelmäßig bis Mitte Juli mit Rosen- & Erdbeerdünger 10-52-17 (Artikel #3256). Ranken trainieren: Wenn die Ranken eine Höhe von 30 cm erreichen, wählen Sie drei starke Ranken aus und trainieren Sie sie, die Stützstruktur zu erklimmen, indem Sie sie im Uhrzeigersinn wickeln.
WACHSTUM & PFLEGE
Hopfen wächst extrem schnell, manchmal bis zu 30 cm pro Tag. Bis Mitte des Sommers erreichen sie ihre volle Höhe von 4,5-7,5 m und beginnen, Seitenarme zu bilden, die Blüten tragen. Vermeiden Sie übermäßiges Verheddern für besseres Wachstum.
Pflanzen im ersten Jahr konzentrieren sich auf die Wurzelbildung, erwarten Sie also im ersten Jahr nicht viele Blüten. Die volle Produktion beginnt im zweiten Jahr.
KRANKHEITEN & SCHÄDLINGE
Häufige Krankheiten: Falscher Mehltau – Verursacht spröde oder stachelige Triebe, gekräuselte Blätter mit silbriger Oberseite und schwarzer Unterseite. Entfernen Sie infizierte Blätter und verwenden Sie ein kupferbasiertes Fungizid, um die Ausbreitung zu verhindern. Vermeiden Sie Überkopfbewässerung, um das Laub trocken zu halten.
Verticillium-Welke – Verursacht mattgrüne Blätter mit gelben Bändern. Entfernen Sie infizierte Blätter und verwenden Sie dasselbe Fungizid wie bei Falschem Mehltau. Häufige Schädlinge: Hopfenblattläuse – Blassgrüne Insekten, die sich schnell an den Blattunterseiten vermehren.
Mit Insektizidseife behandeln. Spinnmilben – Winzige Schädlinge, die weiße Spinnweben unter den Blättern und rostfarbene Zapfen verursachen. Sie bevorzugen sonnige Stellen, inspizieren Sie daher zuerst die oberen Teile der Ranke.
Viele Sprays gegen Blattläuse wirken auch gegen Spinnmilben.
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